AktuellesLeben in KarbenRathaus & BürgerserviceEnergie und KlimaschutzGeschichte & StadtteileKarben Energie GmbHKIM - Kommunales ImmobilienmanagementPolitik & ParlamentProjekte in KarbenSoziale InitiativenStadtpunkt (Bürgerbüro)StadtverwaltungStadtwerke KarbenWOBAU - WohnungsbaugesellschaftWirtschaftMein Karben
Karben von A bis Z
Suchen
Jobs in Karben Ausschreibungen Bekanntmachungen Formulare Presse-Service Online-Abfallkalender Ratsinformationssystem Schadensmitteilung/AEM Karben-Shop Karben - hier läss sich's leben. Logo Hallenfreizeitbad und Sauna Karben
Stadt Karben Wappen
Sie sind hier: Karben.de Rathaus & BürgerserviceProjekte in KarbenRenaturierung der Nidda

Projekte in Karben

Renaturierung der Nidda

Im Abschnitt Groß-Karben/Obstbaumalle (Höhe ASB-Altenpflegeheim) bis Klein-Karben/Dortelweiler Straße (Höhe KSV Sportplätze) führt die Stadt Karben eine Renaturierung der Nidda durch. Im Jan./Feb. 2017 erfolgte bereits die Baufeldräumung.

Ziel der Renaturierungsmaßnahmen ist einerseits eine Verbesserung der ökologischen Bedingungen der Nidda und die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Andererseits dienen sie auch einem besseren Hochwasserschutz. Während im unteren Niddaverlauf (Klein-Karben/Süd) die Verbesserung der Wasserökologie, der Tier- und Pflanzenwelt im Vordergrund steht, soll im innerstädtischen Renaturierungsabschnitt (zwischen Altenpflegheim und Dortelweiler Straße) für den Menschen der Zugang zur Nidda geschaffen werden. Die Nidda führt mitten durch das Karbener Stadtzentrum. Sie soll für die Bevölkerung zugänglich und erlebbar gemacht werden. Kinder sollen darin wieder spielen können. Durch die Wahrnehmung der Nidda als lebendigen Fluss können sich die Menschen mit ihr identifizieren. "Leben am Fluss" soll wieder ein Thema sein. Durch die Schaffung von Zugangsbereichen für die Menschen in den Innenstadtbereichen können die Renaturierungsbereiche außerorts dann stärker der Natur überlassen werden. Parallel dazu werden Aufenthaltsbereiche (Erlebnis- und Attraktionspunkte) geplant. Gleichzeitig dient die Renaturierung einem besseren Hochwasserschutz.

Aktuelle Planunterlagen mit dem Planungssachstand Juni 2014

Datei Download Renaturierung der Nidda zwischen Dögelmühle und Brücke Dortelweiler Straße - Genehmigungsplanung Plan 3.1
Stand: 26.06.2014 (5,0 MB)
Datei Download Renaturierung der Nidda zwischen Dögelmühle und Brücke Dortelweiler Straße - Genehmigungsplanung Plan 3.2
Stand: 26.06.2014 (5,6 MB)
Datei Download Renaturierung der Nidda zwischen Dögelmühle und Brücke Dortelweiler Straße - Genehmigungsplanung Plan 3.3
Stand: 26.06.2014 (5,2 MB)

 

Renaturierungsmaßnahme der Gerty-Strohm-Stiftung

In einer Länge von fast einem Kilometer wurde die Nidda südlich von Klein-Karben renaturiert. Das enge Flusskorsett wird aufgelöst und die Nidda erhielt eine neue Gewässerschleife, in der sie sich frei entfalten kann. Der alte Flusslauf bleibt parallel dazu als Still- und Überflutungsgewässer bestehen. Gleichzeitig bildet sich damit eine Insel, die sich als Ruhe- und Rückzugsraum für Reptilien und viele andere Tierarten entwickeln wird. Die Hochwasserschutzdämme wurden um bis zu 250 m nach Westen verlegt, damit sich zwischen Flussbett und Damm eine extensiv genutzte Weide entwickeln kann, die auch Überflutungsfläche ist.
Die Maßnahme wurde im Oktober 2014 begonnen und im März 2015 abgeschlossen. Nun müssen sich die Flächen noch selbst entwickeln. Sämtliche Baukosten trug die Gerty-Strohm-Stiftung.

Im Herbst 2015 hat der Regionalpark Niddaradweg die Niddaroute auf den neuen Hochwasserdämmen neu errichtet. Die Route wurde in einer Breite von drei Metern asphaltiert. Parallel dazu wurde auf der Dammkrone ein nicht befestigter Fußweg angelegt. An den jeweiligen Enden der Baumaßnahme im Norden und Süden werden Zugangsbereich für die Bevölkerung zur Nidda geschaffen.


Aktueller Baufortschritt Aktueller Baufortschritt Aktueller Baufortschritt Aktueller Baufortschritt Aktueller Baufortschritt

© Magistrat der Stadt Karben, Rathausplatz 1, 61184 Karben, Telefon: 06039/481-0, info@karben.de